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Lichttherapie von MEDlight aus Herford

Phototherapie – Heilung durch Licht

LICHTTHERAPIE: Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von natürlichem Sonnenlicht waren bereits im alten Ägypten und der antiken griechischen Medizin bekannt. Namhafte Berühmtheiten wie Herodot und Hippokrates beschrieben die heilende Wirkung der Sonne auf Körper und Geist. Der wissenschaftliche Ansatz der modernen Photomedizin ist jedoch eine relativ junge Entwicklung des späten 19. Jahrhundert. Gerade in den letzten 50 Jahren konnte eine Vielzahl von Krankheiten identifiziert werden, die erfolgreich mit Lichttherapie behandelt werden können.

Was ist Phototherapie?

Phototherapie ist die gezielte Anwendung von Licht, um Psoriasis, Vitiligo und andere Hautstörungen zu therapieren. Dabei wird die Haut mit dem speziellen Licht einer Phototherapie-Einheit behandelt. Die medizinischen Lampen in diesen Phototherapie-Einheiten emittieren ultraviolettes (UV) Licht mit einer sehr präzisen Wellenlänge, die Veränderungen in den Hautzellen anregt. Die Zellen beginnen dann sich wieder normal zu verhalten, das verringert oder beseitigt die Symptome von Hauterkrankungen.

Wie funktioniert Phototherapie?

In kurzen, regelmäßigen Sitzungen wird die betroffene Haut mit UV-Licht behandelt. Die Hautzellen werden angeregt und beginnen dann sich normal zu verhalten. Zwar gibt es keine Heilung für Psoriasis, aber bei mehr als 80% der Betroffen kann eine Phototherapie-Behandlung zu einer deutlichen Verbesserung oder Beseitigung der Symptome verhelfen.

Die Therapiegeräte reichen von kompakten Handheld-Geräten zur Behandlung kleiner Flächen bis hin zu Kabinen oder „Walk-in”-Einheiten für Ganzkörperbehandlungen.

Psoriasis (Schuppenflechte)

Psoriasis wird als Autoimmunkrankheit definiert, die sowohl Haut als auch Gelenke betreffen kann. Psoriasis ist nicht ansteckend, aber chronisch. Psoriasis führt häufig zu geröteten schuppigen Flecken auf der Haut. Diese schuppigen Hautstellen, entzünden sich durch die übermäßige Haut-Produktion.

Phototherapie ist eine risikoarme und schonende Behandlungsmethode mit ausgezeichneten Erfolgsraten bei Psoriasis. Zur Behandlung werden entweder UVA- oder UVB-Strahlen verwendet.

Bei UVA-Licht, kombinieren Ärzte oft UVA-Phototherapie mit Medikamenten (PUVA), sogenannte Psoralen. Die Zugabe von Psoralen macht die Haut empfindlicher für das UVA-Licht, jedoch birgt die zusätzliche Einnahme von Psoralen auch das Risiko von Nebenwirkungen. Das sehr enge Spektrum an UVB-Wellenlängen, dass sogenannte Schmalband-UVB erlaubt Ärzten die Behandlung noch genauer zu verfeinern. Derzeit ist Schmalband-UVB eine der besten Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit leichter bis schwerer Psoriasis.

Im Vergleich zu UVA, hat UVB den Vorteil der Verminderung unerwünschte Nebeneffekte, da die langfristige Verwendung der zusätzlichen Psoriasis Medikamente eliminiert wird.

Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)

Vitiligo ist eine genetisch bedingte, nicht ansteckende Hauterkrankung. Typisch sind Pigmentstörungen in Form weißer, pigmentfreier Hautflecken, die sich auch langsam ausweiten können.

Patienten können unterschiedlichen Behandlungen unterzogen werden, um die Pigmentierung in den betroffenen Gebieten wieder herzustellen, jedoch ist eine vollständige Repigmentierung nicht immer möglich.

Bei einer Phototherapie-Behandlung können verschiedene Formen der UV-Therapie eingesetzt werden: Schmalband-UVB (311 nm), aber auch UVA-Therapien in Kombination mit lichtsensibilisierenden Medikamenten. Die Einwirkung des UV-Lichts verringert oder beseitigt die Symptome der Hautkrankheit.

Häufig sind Therapiezeiten von sechs bis zwölf Monaten zu erwarten, die in Form von kurzen, regelmäßigen Sitzungen durchgeführt werden. Dabei wird die Haut mit dem speziellen UV-Licht bestrahlt. Für die intensive Praxisbehandlung werden oft leistungsstarke Ganzkörperkabinen eingesetzt. Kleinere Hand- und Tisch-Phototherapie-Geräte eignen sich insbesondere für den Heimgebrauch.

Atopisches Ekzem (Neurodermitis)

Das atopische Ekzem ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung. Zu den Symptomen gehören rote, schuppende, stark juckende Ekzeme auf der Haut. Die Erkrankung verläuft in Schüben und hat ein vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild. Das atopische Ekzem gilt als nicht heilbar, aber behandelbar. Die Therapie zielt hauptsächlich auf die entzündungshemmende Behandlung der betroffenen Hautareale.

Die Bestrahlung mit hochdosiertem UV-Licht kann, durch die entzündungshemmende Wirkung, zur Linderung führen und das Abheilen erlauben. Es wird hier vor allem Schmalband-UVB (311 nm) eingesetzt, evtl. in Kombination mit UVA-Strahlern.

Bei schweren Formen des atopischen Ekzems hat sich die UVA1-Lichttherapie (340–400 nm) bewährt. Die UVA1-Strahlung dringt mit ihren längeren Wellenlängen tiefer in das Gewebe ein und wirkt durch Hemmung der Langerhanszellen und der Mastzellen stark antientzündlich. Der vom Kortison her bekannte Rückschlag tritt bei der UVA1-Hochdosistherapie nicht auf.

Der erste Schritt zu einer gesünderen Haut

Informieren Sie sich! Auch wenn man eine chronische Hauterkrankung nicht vollständig heilen kann, gibt es Hoffnung. Depression und Stress können Ihren Zustand sogar verschlechtern, umso wichtiger ist es eine regelmäßige Behandlungsmethode zu finden, mit der Sie gut leben können um Ihre Psoriasis auch langfristig in Schach zu halten!

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, und machen Sie sich mit Ihren Möglichkeiten vertraut. Entwickeln Sie einen individuellen Behandlungsplan. Eine erfolgreiche Behandlung wird sich positiv auf die Art und Weise auswirken wie Sie sich sehen und fühlen!

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